Dr betroochene Deifel

Ä Bauer war beim Fäldbeschtälln,
Däm dat dr Deifel sich gesälln.

Wie immer, sahkr greilich aus,
Ähmd so ä richtcher Mänschheetsgraus.

"Du, horche mal", rief Saddan gägg,
"De halwe Ärnte hol ich wägg."

"Meinswäächen", schbrach dr Landmann schtramm,
"De obre Hälfte gannste hamm."

"Scheen, liewer Freind, ich nähm d'ch beim Wort.
Zum Härbst bin'ch wieder hier am Ort."

Druff feixte schtill dr Bauerschmann
Un flanzte Runkelrieben an.

Dr Deifel ärntete bloß Blädder
Und schimfte wietend: "Donnerwädder!

Im nächsten Jahr, du frächer Hund,
Da will'ch das hamm, was uffn Grund!"

"Gud, sollste griechen, is gemacht."
Verschbricht dr Landmann druff un lacht.

Dann sätr Weizen uff sein Acker,
Freit uff de Ärnte sich schon wacker.

Schwabb haut im Sommer frisch un munter
Dr Bauer seine Ährn sich runter.

So, dänktr, nu gann Saddan gomm,
Mein hibschen Deel hab'ch mr genomm

Dr Deifel schbuckte wie verrickt,
Als'r sei Schtobbelfäld erblickt.

"Was soll'ch denn mit dän Dingern machen?"
So fauchtr grimmich aus sein Rachen.

Dr Landmann gam voll Schbott geloofen
Un meente: "Heiz drmit dein Ofen!"